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5 kostenfreie Mindmap-Tools

mindmapsIch liebe Mindmaps!

Für mich gehören sie zu den am universellsten einsetzbaren Tools im Projekt. Gedanken und Ideen können übersichtlich und strukturiert visualisiert werden. Die folgenden Punkte nennen ein paar typische Einsatzzwecke von Mindmaps:

  • Entwickeln von Ideen für ein gegebenes Thema
  • Sammeln von Lösungsvorschlägen für bestehende Probleme
  • Strukturierung eines Gedankenchaos im Kopf
  • Gemeinsame  visuelle Strukturierung eines Projektes
  • Erarbeitung von Themen bei virtuellen Teams

Heute machen viele Anbieter Mindmaps zur eierlegenden Wollmilchsau: Die Tools bieten Funktionen, die über die reine Darstellung von Informationen hinausgehen: Gemeinsames Bearbeiten, Synchronisierung auf Smartphones und das Zuweisen von Aufgaben gehören häufig zum Funktionsumfang. So dass die Mindmaps direkt als Projektmanagement-Tool verwendet werden können. Ob das für alle Projekte sinnvoll ist, muss sicher von Fall zu Fall entschieden werden.

Schau dir ein paar Tools an, mit denen du sofort loslegen kannst: Weiterlesen

Andrea Windolph ist als freiberufliche Autorin und Trainerin tätig, konzipiert Online-Trainings und unterstützt Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Seit 2014 betreibt sie das Portal „Projekte leicht gemacht“, auf dem sie PM-Wissen vermittelt, das sowohl fundiert als auch leicht verständlich ist.
Andrea Windolph ist studierte Betriebswirtin und verfügt über langjährige Erfahrung in der IT-Branche und der Software-Entwicklung.

Problemlösung im Projekt: So funktioniert die Ishikawa-Methode

ishikawa-kleinEs gibt ein Problem. In deinem Projekt. Nur eins? Unzählige! Und die wollen (müssen) gelöst werden. Ein wichtiger Schritt in einem Problemlösungsprozess ist die Identifikation von Ursachen. Sind diese nämlich erst einmal gefunden, so können sie zielgerichtet beseitigt werden. Und hier kommen die Fischgräten ins Spiel. Weiterlesen

Andrea Windolph ist als freiberufliche Autorin und Trainerin tätig, konzipiert Online-Trainings und unterstützt Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Seit 2014 betreibt sie das Portal „Projekte leicht gemacht“, auf dem sie PM-Wissen vermittelt, das sowohl fundiert als auch leicht verständlich ist.
Andrea Windolph ist studierte Betriebswirtin und verfügt über langjährige Erfahrung in der IT-Branche und der Software-Entwicklung.

Die praktische Kurzanleitung zum erfolgreichen Brainstorming

brainstormingFragen über Fragen!

 

Wie können wir unser Produkt besser vermarkten?
Wie können wir die unrealistische Deadline doch noch einhalten?
Mit welchen Maßnahmen können wir die Qualität steigern?

 

Achte in deinem Alltag mal darauf, wie viele Fragen tagtäglich in deinen Projekten auftreten!

Einige sind leicht zu beantworten, für andere darf es durchaus ein etwas strukturierterer Ansatz sein. Einer dieser Ansätze ist die bekannte Methode des Brainstormings.

Ich höre schon förmlich die Reaktion: „Ach nein … das funktioniert doch nicht.“

Wirklich nicht?

Wenn Teams meinen, dass Brainstorming für sie nicht funktioniert, kann das durchaus zutreffen. Brainstorming passt nicht auf alle Situationen!

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass die Regeln nicht eingehalten wurden. Ja, auch bei diesem kreativen Prozess gibt es Regeln! Schau sie dir an:

Die Regeln

Diese Regeln sollte jeder Teilnehmer kennen:

  • Lass den Gedanken freien Lauf!
    Teilnehmer blockieren sich selbst, wenn sie von Beginn an versuchen, möglichst hochwertige Ideen zu generieren. Stattdessen gilt die Devise: Quantität vor Qualität! Das Aussieben geschieht erst im zweiten Schritt.
  • Keine Kritik!
    Die vielleicht wichtigste (und schwierigste) Regel im Brainstorming. Herr Müller redet mal wieder völligen Unsinn? Egal! Hier geht es darum, dass Jeder Ideen völlig wertfrei äußern darf.
  • Lass dich inspirieren!
    Und nun hatte Herr Müller auch noch so eine ähnliche Idee wie du? Kein Problem! Klaue die Idee und entwickle sie weiter. Genau darum geht es in der Gruppe: um gegenseitige Inspiration. Nutze sie!
  • Spinne herum!
    Komplett abwegig? Nur in der Fantasie umsetzbar? Egal! Im ersten Schritt geht es darum, auch mal herumzuspinnen. Ideen zu äußern, die komplett abwegig sind. Wer weiß, was dadurch in den Köpfen der anderen Teilnehmer geschieht?

Der Ablauf

1. Rahmenbedingungen klären

Du bist der Moderator. Zu deinen Aufgaben gehört es, das Brainstorming vorzubereiten und zu steuern. Stelle ebenso sicher, dass alle Teilnehmer wissen, was auf sie zukommt.

  • Wer? Brainstormings eignen sich für Gruppen unterschiedlicher Größe. Ab einer Größe von etwa 7–8 Personen sollte die Gruppe in kleinere Teams aufgeteilt werden. Je größer die Gruppe, desto zurückhaltender sind häufig die einzelnen Teilnehmer.
  • Wie lang? Zu Beginn sollte geklärt werden, wie lang das Brainstorming ablaufen soll und welche Zeit für die einzelnen Phasen eingeplant ist.
  • Wie? Besonders für Brainstorming-Neulinge sollte die Methode erläutert werden. Gehe auf die oben genannten Regeln ein und mache klar, dass du als Moderator auf die Einhaltung achten wirst.
  • Womit? So ein Brainstorming kann auch einfach zwischen Tür und Angel stattfinden. Wichtig ist die Einhaltung der Brainstorming-Regeln. Etwas strukturierter funktioniert es allerdings mit Flipchart oder Whiteboard, Post-Its und Stiften.
  • Wie viel? Du willst deine Gruppe so richtig anspornen: Manchmal hilft es, eine Zielgröße anzugeben: „Wir sammeln jetzt mindestens 50 Ideen!“

2. Frage stellen

Visualisiere die Fragestellung! Möglichst groß und deutlich erkennbar für alle Teilnehmer als Überschrift an Flipchart oder Whiteboard. Auf welche Frage wird hier eine Antwort gesucht? Wie in anderen Bereichen gilt auch hier: Je unklarer das Ziel, desto schlechter das Ergebnis.

3. Ideen sammeln

Nun wird es spannend: Feuer frei! Im Idealfall fliegen dir als Moderator nun die Ideen nur so um die Ohren. Deine Aufgabe:

  • auf ein „einer nach dem anderen“ bestehen
  • Ideen aufschreiben
  • für alle sichtbar an Flipchart oder Whiteboard heften. Die Visualisierung hilft bei der Generierung weiterer Ideen.

Alle Teilnehmer sollten zusätzlich Zettel und Stift zur Verfügung haben, um wichtige Ideen nicht zu verlieren, weil gerade eine andere Idee besprochen wird. Es herrscht lähmende Stille im Raum? Hilf deiner Gruppe mit ein paar vorbereiteten Fragen auf die Sprünge!

4. Ideen ordnen

Nun gilt es, ein wenig Ordnung in die (hoffentlich zahlreichen) Ideen zu bringen. Gemeinsam mit den Teilnehmern helfen Kategorien bei der Einordnung. Es liegt an dir, ein Brainstorming in der Gruppe an dieser Stelle zu beenden und die Auswertung allein oder in kleinerer Runde fortzuführen.

5. Ideen bewerten

Das, was vielen Teilnehmern oft schon viel früher unter den Nägeln brennt, passiert nun: Es dürfen nun ausdrücklich Bewertungen abgegeben werden. Die Regel, dass „Spinnereien“ erlaubt sind, führt nämlich meist zu abwegigen und abstrusen Vorschlägen, die gleich aussortiert werden können. Und mit dem Rest wird weiter gearbeitet. Idealerweise endet dieser Abschnitt des Brainstormings mit einer Priorisierung und der Markierung der vielversprechendsten Ideen.

6. Nachbereiten

Was helfen viele Ideen, wenn nichts daraus gemacht wird? Nimm dir die folgenden Fragestellungen vor und erledige die Nachbereitung des Brainstormings:

  • Welche Ideen werden konkret näher betrachtet?
  • Welche nächsten Schritte werden eingeleitet?
  • Wer ist wofür verantwortlich?

Na? Lust auf ein entspanntes Brainstorming? Dann probier es doch einfach mal aus. Hier findest du eine kostenlose Word-Vorlage zur Durchführung deines perfekten Brainstormings:

Hol dir die Vorlage für dein nächstes Brainstorming!

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Hör dir diese Folge als Podcast an:

Andrea Windolph ist als freiberufliche Autorin und Trainerin tätig, konzipiert Online-Trainings und unterstützt Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Seit 2014 betreibt sie das Portal „Projekte leicht gemacht“, auf dem sie PM-Wissen vermittelt, das sowohl fundiert als auch leicht verständlich ist.
Andrea Windolph ist studierte Betriebswirtin und verfügt über langjährige Erfahrung in der IT-Branche und der Software-Entwicklung.

Warum Kreativität so wichtig für den Projekterfolg ist

Kreativiät im ProjektmanagementKreativität ist was für Künstler.

Ich habe den Eindruck, dass das ganz häufig so gesehen wird:

Wir brauchen hier keine bunten Bilder, wir brauchen Sachverstand!

Dabei ist Kreativität doch viel allgemeiner zu betrachten. Und glaube mir: Mit Kreativität kommst du schneller zum Erfolg.

Kreativität, wie ich sie sehe

Kreativität ist nichts, was man in die Wiege gelegt bekommt. Nichts, was nur mit Malen und Zeichnen zu tun hat.

Ich bin davon überzeugt, dass Kreativität erlernbar ist. Wie eine Fähigkeit, die man trainiert und ausbaut. Eine bestimmte Art zu denken. Und das Schöne ist: Jeder kann es lernen!

Und somit kannst auch du kreativ sein. Ist das nicht schön?

Müssen Projektmanager kreativ sein?

Unbedingt!

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Andrea Windolph ist als freiberufliche Autorin und Trainerin tätig, konzipiert Online-Trainings und unterstützt Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Seit 2014 betreibt sie das Portal „Projekte leicht gemacht“, auf dem sie PM-Wissen vermittelt, das sowohl fundiert als auch leicht verständlich ist.
Andrea Windolph ist studierte Betriebswirtin und verfügt über langjährige Erfahrung in der IT-Branche und der Software-Entwicklung.