Risikoanalyse im Projekt: Die wichtigsten Grundbegriffe

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Auf den Punkt gebracht
Ein Risiko tritt aufgrund einer Ursache ein und hat eine negative Auswirkung auf den Projektverlauf. Dieser Artikel hilft dabei, diese wichtigen Grundbegriffe korrekt voneinander abzugrenzen.

Risikoanalyse im Projekt: Die wichtigsten Grundbegriffe

Risikomanagement spielt eine wichtige Rolle, um Projekte zum Erfolg zu führen. In allen Projekten gibt es Unsicherheiten, Probleme und Umstände, die den Projektverlauf negativ beeinflussen können. Bist du dir der Risiken bewusst, so kannst du durch gezielte Maßnahmen von Beginn an gegensteuern. Um dies tun zu können, ist es allerdings unerlässlich, die wahren Risiken zu identifizieren.

Dieser Artikel behandelt die Grundbegriffe, die du vor der Durchführung einer Risikoanalyse kennen solltest:

Risiko

Im Bereich des Projektmanagements fassen folgende Aussagen den Begriff des Risikos gut zusammen:

Bei einem Risiko handelt es sich um

  • ein Ereignis mit negativen Auswirkungen
  • ein mögliches Problem, was noch nicht eingetreten ist, aber eintreten könnte
  • eine Unsicherheit, die sich auf die Projektziele negativ auswirken kann
  • ein Eintreten von ungeplanten oder Nicht-Eintreten von geplanten Ereignissen
  • eine potenzielle negative Abweichung im Projektverlauf
  • ein Ereignis oder Umstand, der nicht sicher, sondern nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintritt

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Ursache

Ursachen sind bereits existierende Umstände oder definitiv eintretende Ereignisse. Über Ursachen herrscht keine Unsicherheit, da sie bereits zum aktuellen Zeitpunkt vorhanden sind oder es bereits klar ist, dass Ereignisse eintreten werden.

Eine Ursache kann zum Eintritt von Risiken führen – muss sie aber nicht.

Auswirkung

Auswirkungen ergeben sich, wenn ein Risiko tatsächlich eintritt. Sie äußern sich in einer Abweichung von den Projektzielen und verursachen einen Schaden.

ursache-riskiko-auswirkung

Häufige Fehler

In vielen Fällen werden Risiken mit bereits bestehenden und bekannten Problemen gleichgesetzt:

  • Ressourcenmangel
  • veraltete IT-Landschaft
  • Budgetknappheit
  • Wechselhafte Witterungsbedingungen

Die genannten Punkte sind alle keine wirklichen Risiken, sondern vielmehr Ursachen, die zum Eintritt von Risiken führen können. Warum ist diese Abgrenzung so wichtig? Ganz einfach: Werden die Begriffe nicht sauber voneinander getrennt, kann dies zu Missverständnisse und zum fehlerhaften Ableiten von Maßnahmen führen.

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Fazit

Eine wichtige Formulierungshilfe für Projektrisiken lautet wie folgt:

Aufgrund einer bestehenden Tatsache (Ursache) kann mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ein Ereignis eintreten (Risiko), das sich negativ auf die Erreichung der Projektziele auswirkt (Auswirkung).

Grenzt du diese Begriffe richtig voneinander ab, wird deine Risikoanalyse fundierter ausfallen und es wird dir leichter fallen, passende Maßnahmen zu identifizieren, die sich jeweils auf Ursache und Auswirkung beziehen.

Du willst mehr über Risikomanagement wissen: Dann findest du alles Wichtige in diesem Artikel!

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