Mehr Produktivität mit der Pomodoro®-Methode – Meine Erfahrungen

pomodoro-methodeHeute geht es im Produktivität!

Aber was ist das eigentlich? Laut Wikipedia bezeichnet sie

das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren

Aha. Das klingt etwas sperrig.

Formulieren wir es mal etwas umgangssprachlicher und beschreiben Produktivität so: Wie viel setze ich ein und wie viel bekomme ich heraus? Bezogen auf die Zeit bedeutet das: Wie schaffe ich möglichst viel in kurzer Zeit? Schön wäre es noch, wenn das „viel“ auch noch eine hohe Qualität aufweisen würde.

Die größten Produktivitätskiller im Alltag sind

a) Multitasking

b) ständige Ablenkungen

Beides kann man mit einer ganz wunderbaren Methode zur Steigerung der Produktivität bekämpfen: Der Pomodoro®-Methode, oder auch 25/5-Methode (was ich ja als viel sprechender empfinde).

Auf der offiziellen Website findest du jede Menge Informationen, Anleitungen und Tipps. Ich gebe hier ein paar meiner eigenen Erfahrungen wider.

Die Pomodoro®-Methode hilft dabei

  • sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren
  • intensiver und genauer zu arbeiten
  • Ablenkungen auszuschalten
  • regelmäßige Pausen zu machen
  • Zeitfenster auszunutzen
  • Tasks abzuschließen, statt nur zu beginnen

Wie also funktioniert die Methode?

Grundsätzlich wird die Zeit in Abschnitte eingeteilt: 25 Minuten konzentrierte Arbeit, 5 Minuten Pause. Jeder dieser Abschnitte wird als „Pomodoro“ bezeichnet. Alle 4 Pomodoros erfolgt eine längere Pause von 15-20 Minuten.

1. Aufgaben definieren

Überlege dir zu Beginn einer jeden Einheit, was du genau schaffen möchtest. Notiere diese Aufgaben auf ein Blatt Papier. Schätze dann grob, wie viele Pomodoros du wohl brauchen wirst, und notiere die Angabe ebenfalls.

2. Pomodoros abarbeiten

Nun brauchst du eine Stoppuhr oder einen Timer. Das ist wichtig, denn du sollst dich schließlich auf die Aufgabe konzentrieren können, statt auf die verstrichene Zeit.

Arbeite dann konzentriert an deinem Thema. Und zwar nur an diesem einen Thema. Sobald die 25 Minuten um sind, mache eine Pause. Und versuche, das wirklich einzuhalten, auch wenn dir 25 Minuten zu kurz vorkommen.

3. Mit Ablenkungen umgehen

Es ist ja ganz natürlich, dass Ablenkungen aufkommen. Mit ihnen kannst du auf unterschiedliche Arten umgehen:

  1. Ablenkungen von außen: Skype, E-Mail, Handy – das alles kannst du für eine Weile abschalten. Zieh dich am besten zurück, so dass du ungestört arbeiten kannst.
  2. Ablenkungen von innen: Während du nachdenkst, kommen die Ideen für ein ganz anderes Thema? Dir fällt ein, was du unbedingt noch erledigen musst? Oder was du gestern vergessen hast? Tappe nicht in die Falle, diesen Gedanken zu folgen. Notiere sie auf deinem Blatt Papier und kümmere dich später darum.

Pomodoro-Technik im Alltag

Es ist nun für kaum jemanden möglich, einen kompletten 8-Stunden-Tag für sich selbst und ungestört verplanen zu können. Schließlich zieht allein das Führen eines Teams die Notwendigkeit nach sich, auch erreichbar zu sein. Dazu kommen Meetings und andere Aufgaben, die ein Zurückziehen nicht möglich machen.

Egal: Es muss kein „Ganz oder gar nicht“ sein. Du hast wichtige Themen zu bearbeiten, für die du Ruhe brauchst? Dann setze die Technik doch in einer etwas reduzierten Form ein. Blocke dir beispielsweise zwei Stunden im Kalender, ziehe dich zurück und nutze nur für diesen Zeitraum die Technik.

Probier es einmal aus! Du wirst erstaunt sein, wie viel du schaffen kannst, wenn du wirklich konzentriert und ohne Ablenkung an einer Aufgabe arbeitest.

Viel genauere Informationen erhältst du hier: http://pomodorotechnique.com

Willst du mehr über das Thema Produktivität erfahren? Martin Grünstäudl führt gerade eine Blogparade zu diesem Thema durch. Dort gibt es noch viele weitere spannende Artikel zu diesem Thema.

 

Andrea Windolph ist als freiberufliche Autorin und Trainerin tätig, konzipiert Online-Trainings und unterstützt Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Projekten. Seit 2014 betreibt sie das Portal „Projekte leicht gemacht“, auf dem sie PM-Wissen vermittelt, das sowohl fundiert als auch leicht verständlich ist.
Andrea Windolph ist studierte Betriebswirtin und verfügt über langjährige Erfahrung in der IT-Branche und der Software-Entwicklung.
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