Blog » Business-Wissen » Die geniale Zauberformel für Innovationen (auch für Unkreative)

Die geniale Zauberformel für Innovationen (auch für Unkreative)

Auf den Punkt gebracht

Alle Organisationen wissen: Ein Vorgehen Innovationen und Optimierungen wäre in der heutigen Zeit grob fahrlässig. Trotzdem ist das Thema „Innovation“ oft schwierig: Gute Ideen fallen nicht vom Himmel, auch das Risiko zur Umsetzung wird gern vermieden. Wann immer Prozesse oder Produkte optimiert oder neu gedacht werden müssen, stehen Out-of-the-Box-Denken und strukturiertes Problemlösen auf der Tagesordnung – hier kommt Design Thinking ins Spiel.

Als PDF herunterladen

Der Begriff “Innovation” wird häufig mit großen und neuartigen Ideen verbunden – und das stimmt ja auch. Denke nur mal an den Sprung vom Mobiltelefon mit Tasten hin zum Smartphone. Das war eine radikale Innovation! Viele Organisationen wünschen sich große Schritte wie diese: Basierend auf bestehenden Konzepten sollen neue Ideen entwickelt und umgesetzt werden.

Aber nicht nur solche bahnbrechenden Neuerungen sollten wir alle anstreben – auch im Kleinen braucht es Verbesserung, und zwar ständig.

Verbesserung = wichtig!

Egal, ob du in einem Großkonzern, einem Start-up, einer sozialen Einrichtung oder einer Kreativagentur tätig bist: Garantiert müssen Dinge verbessert oder sogar revolutioniert werden – sowohl Produkte, Dienstleistungen als auch Prozesse.

Und das ist ja auch kein Wunder:

  • Ständige und radikale Veränderung: Nicht erst seit der Pandemie haben wir alle gemerkt: Rahmenbedingungen können sich jederzeit ändern. Manchmal passiert das schleichend und fast unbemerkt – manchmal plötzlich und radikal. Was ist, wenn Rohstoffe knapp werden, Technologien abgelöst werden oder Handel und Produktionsnetzwerke von globalen Krisen und Konflikten auf den Kopf gestellt werden? Und wie gehen wir alle damit um, wenn neue Kundengenerationen nach ganz anderen Kriterien auswählen? Strategien, Geschäftsmodelle und Prozesse, die heute noch funktionieren, können schon morgen obsolet sein.
  • Hohe Konkurrenz: Auf fast allen Märkten gibt es große Konkurrenz, nicht zuletzt durch die Globalisierung. Prozesse und Produkte müssen ständig optimiert und revolutioniert werden, um wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben – schließlich entwickeln sich auch Wettbewerber weiter. Die Konkurrenz schläft nicht – wie sieht es mit deiner Organisation aus?
  • Konkurrierende Ziele: Knappe Budgets bei gleichzeitig hohe Anforderungen – diesen Konflikt kennst du sicher auch. Am Ende setzen sich die Organisationen durch, die sich ständig verbessern und sich immer wieder neu erfinden. Ein Blick über den Tellerrand schadet nicht, um intelligente, innovative und effiziente Lösungen umsetzen.

Fakt ist: Niemand kann es sich leisten, stillzustehen. Wer das tut, steht schnell vor existenzbedrohenden Problemen. Es wäre doch schade, wenn es dich oder deine Organisation trifft und ihr langsam aber sicher ins Abseits driftet, obwohl es vermieden werden könnte.

Aber woran hapert es in der Umsetzung?

Wenn wir doch alles wissen „Hey, hier müssen wir dranbleiben! Hier müssen wir was tun!“ – warum fällt es in der Praxis oft so schwer?

Tja … Leider fallen weder bahnbrechende Innovationen noch schlaue Optimierungen vom Himmel – leider. Innovationsprozesse sind von drei Problemen bzw. Fragen gekennzeichnet:

Wie entstehen innovative Ideen?

Ist doch seltsam: Auf wundersame Art und Weise gelingt es offenbar Einzelpersonen oder Organisationen, kreative Ideen zu entwickeln und sich vom Wettbewerb abzuheben. Aber wie funktioniert das? Sind gute Ideen einfach nur Zufall? Oder braucht es Visionen kreativer Genies?

Es muss doch möglich sein, diese Blackbox auch für Normalsterbliche zu knacken!

Wie entstehen gute Ideen?

Ist jede innovative Idee auch eine gute Idee?

Was macht eine Idee zu einer guten Idee? Vielleicht, weil wir glauben, dass die Idee funktioniert? Oder weil wir denken, unsere Kunden gut zu kennen? Vielleicht sogar, weil wir selbst schlichtweg begeistert von der Idee sind?

Leider werden immer wieder Produkte, Dienstleistungen und Prozesse völlig an den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden, Anwender oder Mitarbeiter vorbeientwickelt.

Woher weißt du, dass deine Ideen funktionieren?

Nehmen wir mal an, du hast wirklich eine fantastische Idee. Was dann? Bestimmt kennst du das auch: Kreative Köpfe müssen vor Chef, Investoren oder der Geschäftsführung nachweisen, dass Ideen gut sind und auch praktisch funktionieren. Wer mag sich schon gern für falsche Entscheidungen und unnötig hohe Investitionen rechtfertigen?

Die Auswirkungen können fatal sein: Selbst wenn es gute Ideen gibt, werden Innovationen aufgrund eines stark ausgeprägten Sicherheitsdenkens nicht umgesetzt. Viele Organisationen befinden sich daher in einem echten Zwiespalt: Einerseits werden Innovationen, neue Ideen und Ansätze zur Problemlösung gefordert – gleichzeitig werden Risiken so weit wie möglich vermieden.

Auf der Suche nach der optimalen Idee im Innovationsmanagement

Was tun?

Die Lösung

Genau an dieser Stelle kommt die clevere Methodik namens „Design Thinking“ ins Spiel: Ohne näher auf die Details einzugehen (hab Geduld: ein ausführlicher Artikel folgt!), gibt es eine Reihe unbestreitbarer Vorteile:

  • Design Thinking stellt Menschen mit ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt. So werden maßgeschneiderte Lösungen entwickelt, die tatsächlich benötigt werden.
  • Design Thinking verringert das wirtschaftliche Risiko, indem früh getestet wird, ob Ideen funktionieren.
  • Design Thinking folgt einem klaren und bewährten Prozess – von der Problemstellung zur konkreten Umsetzung.
  • Design Thinking ermöglicht auch Nicht-Designern, die erprobten Methodiken aus dem Produkt-Design einzusetzen.
Design Thinking als Kombination aus offenem Mindset, kreativ-intuitivem Vorgehen und einem robusten Prozess.

Klingt gut? Ist es auch! Design Thinking ist eine wunderbare Möglichkeit, Neues zu entwickeln oder Vorhandenes zu verbessern. Warum funktioniert es so gut? Weil es drei essenzielle Ansätze zu einer Zauberformel kombiniert:

  • Offenes und agiles Mindset: Gute Ideen entstehen selten in angestaubten Umgebungen mit eingerosteten Prozessen.
  • Kreativ-intuitives Vorgehen: Eine Analyse von Kennzahlen und Fakten von gestern? Nicht schlecht! Aber die besten Ideen entstehen meist dann, wenn wir versuchen zu verstehen, was die Nutzer oder Kunden wirklich umtreibt.
  • Robuster Prozess: Der vielleicht größte Erfolgsfaktor für Nicht-Designer! Design Thinking bietet einen klaren Prozess, dem auch Ungeübte folgen können.

Fazit

Das Thema „Innovation“ ist so eine Sache: Alle wollen es haben, aber oft werden die Hausaufgaben nicht gemacht und Risiken vermieden.

Design Thinking bietet einen Ausweg: Wann immer Prozesse oder Produkte optimiert oder neu gedacht werden müssen, stehen Out-of-the-Box-Denken und strukturiertes Problemlösen auf der Tagesordnung. Design Thinking ist eine genial-einfache Methodik mit der idealen Kombination aus agilem Mindset, kreativ-intuitivem Vorgehen und robustem Prozess.

Neugierig? Im nächsten Artikel gehen wir näher darauf ein!

Scroll to Top

Kostenlos herunterladen: Der große Projektmanagement-Report 2022