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Risiken bewerten – So funktioniert´s!

Auf den Punkt gebracht

Du hast Risiken identifiziert? Sehr gut! Nach diesem Schritt gilt es, die Risiken zu bewerten. Eintrittswahrscheinlichkeit, Tragweite, Risikowert: In diesem Artikel erfährst du, wie du die Schwere von Risiken ermittelst und was du dabei beachten solltest.

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Die Risikobewertung im Projektmanagement ist der nächste wichtige Schritt im Risikomanagement. Du hast verschiedene Risiken gesammelt? Gut! Dann können wir zum zweiten Schritt übergehen. Nun geht es darum, die Risiken zu bewerten.

Das große Ziel: Die wirklich bedrohlichen Risiken zu identifizieren. Denn nicht alle gesammelten Risiken wirken sich gleichermaßen negativ auf das Projekt aus. Pragmatische Projektmanager wollen sich schließlich auf die wirklich wichtigen Themen konzentrieren.

Zur Bewertung von Risiken existieren zwei wesentliche Faktoren: die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Tragweite.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit

Ein Risiko ist nur dann ein Risiko, wenn es nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintritt. Ist das Eintreten sicher, handelt es sich nicht um ein Risiko, sondern um eine Rahmenbedingung. Diese sollte im Rahmen der Umfeldanalyse betrachtet werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird in Prozent angegeben.

Vorgehen:

  1. Betrachte jedes Risiko
  2. Schätze, mit welcher Wahrscheinlichkeit in % dieses Risiko eintritt

Erledigt! Weiter zum nächsten Schritt, der Tragweite!

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Die Tragweite

Die Tragweite eines Risikos bezieht sich auf den Schaden, der entsteht, sobald das Risiko eintritt. Am besten ist es, diesen Wert in Euro anzugeben.

Vorgehen:

  1. Betrachte jedes Risiko
  2. Schätze, wie hoch der finanzielle Schaden ist, wenn das Risiko eintritt

Der Risikowert

Der Risikowert ist das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit (EW) und Tragweite (TW). Der Risikowert sagt aus, welche Risiken die wirklich beachtenswerten sind. Risiken mit hoher EW und TW sollten besonders betrachtet werden.

Vorgehen:

  1. Betrachte jedes Risiko
  2. Bilde das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Tragweite

Risikoportfolio

Nun hast du hoffentlich eine schöne Tabelle mit vielen Zahlen erstellt. Besonders übersichtlich wird es aber dann, wenn du die Risiken grafisch aufbereitest. Das geht ganz wunderbar in Form eines Risikoportfolios.

An den Achsen findest du die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Tragweite der Risiken.

risikoportfolio-2

Effektives Risikomanagement im Projekt – aber wie?

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Fazit

Nicht allen Risiken muss gleichermaßen Beachtung geschenkt werden. Es gilt, die wirklich bedrohlichen Risiken zu identifizieren und auf diese Weise eine Priorisierung herzustellen. Die Risikobewertung im Projektmanagement ist nicht schwer. Risiken werden üblicherweise nach zwei Kriterien bewertet: der Eintrittswahrscheinlichkeit in Prozent und der Tragweite in Euro. Das Produkt dieser beiden Werte bildet den Risikowert in Euro und ist ein Maß für die Schwere des Risikos.

Auf Basis der Risikobewertung kannst du nun die weiteren Strategien für deine Projektrisiken definieren. Wie das funktioniert, erfährst du im nächsten Artikel der Serie über Projektrisiken!

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Andrea Windolph & Dr. Alexander Blumenau...

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