Auf den Punkt gebracht
Gegensätzliche Anforderungen, unterschiedliche Interessen, hohe Anforderung an Kompetenzen: Dieser Artikel beantwortet die Fragen, warum Projekte besonders anfällig für Stress sind und welche Auslöser und Auswirkungen Stress hat.

„Ich bin gestresst!“

Du auch? Ich kenne niemanden, der nicht ab und zu unter Stress leidet. Kein gutes Gefühl: Viele fühlen sich gehetzt, überfordert und angespannt.

Dieser Artikel beantwortet die Fragen, warum Projekte besonders anfällig für Stress sind und welche Auslöser und Auswirkungen er hat.

Was ist Stress?

Kurz und knapp:

Stress ist eine physische oder psychische Reaktion, die durch äußere Reize (Stressoren) hervorgerufen wird.

Wie diese Stressoren und Reaktionen aussehen können, schauen wir uns weiter unten an. Zunächst klären wir eine andere Frage:

Warum Projekte besonders stressanfällig sind

Warum fühlen sich eigentlich Projektmanager und -mitarbeiter oft stärker gestresst als Personen, die nicht in Projekten arbeiten?

Die Antwort liegt in den besonderen Rahmenbedingungen von Projekten.

Alle Handlungen eines Projektes sollten immer auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet sein. Was zunächst sehr einfach klingt, sieht in der Praxis oft anders aus – dann gibt es nämlich jede Menge gegensätzliche Anforderungen:

  • schnelle Umsetzung vs. hohe Qualität
  • hohe Qualität vs. niedrige Kosten
  • Interessen des Teams vs. Interessen der Stakeholder
  • detaillierte Planung vs. hohe Flexibilität
  • fachliche Details vs. Überblicksdenken
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Du siehst: Viele der Spannungsverhältnisse ergeben sich bereits aus dem magischen Dreieck – das begegnet uns immer wieder.

Stressoren = Auslöser

Stress kann durch verschiedenste Stressoren ausgelöst werden. Dies ist eine beliebig erweiterbare Liste:

  • Micromanagement
  • Ressourcenengpässe und -konflikte
  • Unrealistische Terminvorgaben
  • Unzureichende Fach- und Managementkenntnisse
  • Zu viele Überstunden
  • Unklare Zielvorgaben
  • Unklare Zuständigkeiten und Unternehmensstrukturen
  • Unrealistische und nicht umsetzbare Anforderungen
  • Verdrängte Risiken
  • Konflikte im Team oder im Unternehmen
  • Unklare Entscheidungsprozesse
  • Sich häufig ändernde Rahmenbedingungen
  • Geringe Führungskompetenz des Projektleiters

Das klingt alles wenig erbaulich, oder? Stressoren können aber auch folgende Punkte sein:

  • Neuartige Aufgaben
  • Anspruchsvolle Aufgaben
  • Ein motiviertes Projektteam
  • Ein kompetenter Projektleiter
  • Hochwertiges Equipment

Ja, du hast richtig gelesen – das sind alles positive Faktoren. Es geht sogar noch weiter: Stress kann nicht nur von positiven Faktoren ausgelöst werden, er kann sogar positive Auswirkungen haben!

Positive Auswirkungen

Stress hat nicht nur negative Auswirkungen! Obwohl wir mit Stress zunächst einen negativen Zustand verbinden, können die physischen oder psychischen Reaktionen auch positiv ausfallen:

  • Erhöhte Leistungsfähigkeit
  • Zusammenwachsen des Teams
  • Vorfreude auf neue Herausforderungen
  • Erhöhte Konzentrationsfähigkeit

Dieser positive Stress hat auch einen Namen: Eustress. Du hast ihn bestimmt (hoffentlich!) schon erlebt: Dann, wenn du trotz Druck in der Arbeit aufgehst, motiviert bist und es einfach „flutscht“. Vielleicht schlägt dein Herz dann etwas schneller, du fühlst dich konzentriert – und all das fühlt sich gut an.

Doch viel häufiger beobachten wir das Gegenteil:

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Negative Auswirkungen

Im Gegenzug existiert der Distress, der sich als körperliche und geistige Belastungen bemerkbar macht. Symptome von Distress sind individuell sehr unterschiedlich:

  • Anspannung
  • Gereiztheit
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • beeinträchtigte geistige Leistungsfähigkeit
  • Denkblockaden
  • Lustlosigkeit
  • Gefühl der Überforderung

Liegen diese Symptome häufig vor, leidet der Körper unter dauerhafter Anspannung. Langfristig können so körperliche und geistige Krankheiten entstehen.

Wie du den Stress für dein Team reduzieren kannst, erfährst du im nächsten Artikel!

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